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Das
O'bandl Orakl

Analoger Obandl-Apparat für die Sonderausstellung "AUTOMATEN"
im Valentin-Karlstadt-Musäum, München 2023

Im Rahmen der von Portmanteau kuratierten Sonderausstellung im Valentin-Karlstadt-Musäum zeigte die "Ästheten-WG" (Gemeinschaftsprojekt mit Christof Jenauth) einen wahren Wunderapparat:

"Obandl Orakl [ˈoːbantl̩ oˈʁaːkl̩]
Das
„seltsam mechanisch Liebesorakel“ findet erstmals im Jahr 1841 im Inventar des Königl. Bayer. Hoflieferanten für Raumausstattungen, Joseph Radspieler, schriftliche Erwähnung. Schon wenige Jahre später sehen wir es auf Abbildungen des Parade-Schlafzimmers in der Münchner Residenz wieder, wo es im Jahr 1846 bei seiner Erprobung durch König Ludwig I. das Verhältnis mit Lola Montez verursachte, was den Bayerischen König letztlich zur Abdankung zwang. Danach wurde der „scheene, oba brutal kontrakonsavativä Verkubblungsapparat“ auf Geheiß des Nachfolgers, König Maximilian II., auf den Dachboden des Isartors „fernab jeglich Augmerk“ verbannt und ist nun, nach über 170 Jahren, das erste Mal wieder zu sehen."

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